Die R-Strategien // Teil 2

 

Was ist Kreislaufwirtschaft?

Im ersten Teil ist der Begriff schon gefallen – aber was steckt dahinter?

Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) will Ressourcen schonen und Abfall vermeiden. Produkte und Materialien sollen so lange wie möglich im Kreis gehalten werden. Das gelingt über die sogenannten R-Strategien – zum Beispiel Reparatur, Reuse (Wiederverwendung), Refurbishment (Aufarbeitung) oder Recycling. Beispiele dazu begegnen dir auf dem ganzen Rundgang.

Warum das Ganze? Weil die Ressourcen der Erde endlich sind. Unser heutiges Wirtschaften ist meist linear – nach dem Prinzip „Take, Make, Waste“: entnehmen, produzieren, konsumieren, wegwerfen. Die Kreislaufwirtschaft ist das genaue Gegenteil.

Ein Beispiel steht direkt vor dir: die Küchenzeile. Erkennst du, woraus sie entstanden ist?

Richtig – aus einer alten Werkbank, umgebaut von einer lokalen Schreinerei. Statt neuer Materialien wurde ein bestehendes Objekt genutzt und seine robuste Qualität in eine neue Funktion überführt. Herausgekommen ist ein Möbelstück mit Geschichte und ein starkes Statement für Ressourcenschonung. In den R-Strategien nennt sich das Repurpose – das Umfunktionieren eines Gegenstands.

👉 Such als Nächstes die Säule in der Mitte des Raumes – dort erfährst du mehr über die Projektpartner.